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Schöninger Bürger: Opfer des Holocausts

Veröffentlicht am Samstag, 27. Oktober 2012
Verfasst von Arbeitsgemeinschaft „Stolpersteine für Schöningen“ 


Vorwort
verfasst von Christiane Willeke-Sonnenbrodt

Am 21. Oktober 2012 fand in Schöningen die erste Stolperstein-Verlegung statt. Die Aktion „Stolpersteine“ wurde von dem Kölner Künstler Gunter Demnig zu Ehren der in der NS-Zeit umgekommenen Menschen ins Leben gerufen. Diese sollen die vorbeigehenden Menschen innehalten und „mit den Gedanken stolpern“ lassen. Vor dem Haus Beguinenstraße 19, in dem die Familie Heinemann gelebt hatte, wurden drei Stolpersteine für Kurt Heinemann und seine Söhne Wolfgang und Günther verlegt. Der Vater wurde 1933 nach schwersten Misshandlungen in Rieseberg von den Nazis erschossen. Die Söhne Wolfgang und Günther sind als „Judenkinder“ in Hadamar der „Euthanasie“ zum Opfer gefallen. In der Niedernstraße 8-9 wurden vier weitere Stolpersteine gesetzt. Hier wohnten die Kaufleute Hermann und Käthe Probst, sowie Emil und Hedwig Probst, die dort ein Mode- und Manufakturgeschäft betrieben. Die Ehepaare wurden 1942 in den KZs Piaski, Theresienstadt und Auschwitz ermordet. Insgesamt wurden aber 25 jüdische Mitbürger unserer Stadt auf grausamste Weise getötet. Die Stolpersteine, als auch dieser Artikel, sollen an die Schöninger Opfer erinnern, die nicht einmal einen Grabstein besitzen.

In Schöningen recherchiert die Arbeitsgemeinschaft „Stolpersteine für Schöningen“ die Schicksale der Schöninger Juden. „Es ist sehr bewegend und emotional, sich mit diesen Schicksalen auseinander zu setzen, aber unser Ziel ist es, den ermordeten Schöninger Juden mit der Setzung der Stolpersteine ihren Namen und ihre Würde zurück zu geben,“ sagen die vier Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft.

Familie Probst
verfasst von Manfred Saak

Die jüdische Familie Probst war seit 1808 in Schöningen ansässig. David Löwenberg Probst war mit seinen Eltern nach Schöningen gekommen und hatte hier das Buchbinderhandwerk erlernt. Sein Sohn Philipp war Textilkauf­mann. Er kaufte 1876 das Grundstück von Seilermeister Haberkorn (Niedernstraße 9) und errichtete an dieser Stelle ein Geschäftshaus. Seine Söhne Hermann und Emil übernahmen nach dem Tod der Eltern das Manufakturwarengeschäft. Sie vergrößerten es, indem sie das Haus Nr.8 dazu erwarben und mit einbezogen.

Im 1.Weltkrieg wurden auch alle waffenfähigen jüdischen Männer eingezogen. Emil Probst war als Infanterist im Osten, er wurde verwundet und erhielt das Eiserne Kreuz 2.Klasse. Hermann tat seinen Dienst 1917/18 bei einer Fliegerstaffel in Braunschweig. Die Brüder Probst waren mit zwei Schwestern verheiratet. Hermann mit Käthe und Emil mit Hedwig, geb. Winkler. Aus beiden Ehen gingen, nach unseren Recherchen, keine Kinder hervor. Viele Schöninger kauften damals gern bei Probst ihre Bekleidung. Eine Zeitzeugin berichtete, dass sie als Kind dabei war, als ihre Mutter sich einen Mantel kaufte. Als der Kauf getätigt war, sagte Herr Probst: „Nun suchen Sie sich doch noch einen Schal und Handschuhe aus! Das schenken wir Ihnen dazu!“

Seit 1925 bestand die jüdische Gemeinde Schöningen als öffentlich rechtliche Körperschaft, deren Vorsteher Hermann Probst war. Als sich die jüdische Gemeinde in Halle bei Bodenwerder auflöste, gingen die gottes­dienstlichen Gegenstände (u.a Thorarolle, Thoraschrank, Lesehand) in den Besitz der Brüder Probst über und fanden Platz in der Schöninger jüdischen Gemeinde. Vermutlich gab es im Obergeschoss des Hauses Probst in der Niedernstraße einen Betraum.

Als die NSDAP zum 1. April 1933 einen Boykott jüdischer Geschäfte, jüdischer Waren, Ärzte und Rechtsanwälte anordnete, war auch das Geschäft der Gebrüder Probst davon betroffen. Die Gebrüder Probst inserierten auch noch nach dem Boykott weiterhin in der örtlichen Presse. Einmal sogar in derselben Ausgabe der Schöninger Zeitung, wo an anderer Stelle zum Meiden der jüdischen Geschäfte aufgefordert wurde.

Auch einzelne Schöninger Vereine begannen auf Anordnung des Regimes sich schon jetzt zu „entjuden“. Am 27.März 1933 trat Hermann Probst gezwungenermaßen von seinem Posten als zweiter Vorsitzender des „Vereins selbstständiger Kaufleute“ zurück. Weite Teile der Bevölkerung ignorierten aber vorerst die Anordnung des Boykotts. Doch der Druck auf die Juden in Deutschland nahm zu.

An den Eingängen unserer Stadt wurden große Schilder aufgestellt mit folgenden Aufschriften:

„Wir wollen keine Juden sehen! Juden betreten diesen Ort auf eigene Gefahr! Umgang mit Juden, Auschluß aus der Gemeinschaft! Die Juden sind unser Unglück! Die Juden sind ungebetene Gäste! Juden haben an diesem Ort nichts zu suchen! Für Juden gibt es hier nichts zu verdienen!“

Bereits am 14.Juli 1933 hatte sich der von den Schöninger Bürgern gewählte Stadtrat ausdrücklich für die Aus­schaltung der jüdischen Geschäfte ausgesprochen und sich dafür eingesetzt, dass an Stelle der jüdischen Ge­schäfte „leistungsfähige christliche Kaufhäuser treten sollten“.

Als 1935 von der NS-Regierung verfügt wurde, dass Juden keinen Grundbesitz haben dürfen, „gingen die Grundstücke der Schöninger jüdischen Geschäftsleute in den Besitz christlicher Firmen über“. So ein Zitat aus der „Geschichte der Schöninger Juden“ von Karl Rose. Das hört sich so harmlos an. Doch dahinter stand die brutale Wirklichkeit und der Terror der Nazis.

In der New Yorker Bibliothek wird in einem he­bräischen Text folgendes über den 9.November 1938, der Reichspogromnacht, in Schöningen berichtet:

„Die Ehepaare Probst, Frau Hirsch und ihr Sohn wurden verhaftet. Noch davor mussten die Schöninger Juden zusammen durch Schöningen laufen. Frau Kahlenberg musste einen Galgen vorweg tragen.“

Die Ehepaare Probst verloren mit dem Boykott ihre Existenzgrundlagen. Später erfolgte der Verkauf des Grund­stückes, doch der Erlös von 55000 Reichsmark musste auf ein Sperrkonto eingezahlt werden, dessen Zugang den Probsts verwehrt wurde. Dann folgte die Zwangsevakuierung der Familien Probst nach Berlin.

Im Jahr 1942 wurden Hermann und Käthe Probst nach Piaski deportiert, wo sie ermordet wurden. Für Emil und Hedwig Probst ging der Leidensweg in das Konzentrationslager Theresienstadt. Emil wurde dort am 10.Oktober 1942 ermordet, seine Frau Hedwig später am 16.Mai 1944 in Auschwitz. Hier endet die leidvolle Geschichte der Schöninger Familie Probst.

Für die Familie Probst wurden am 21.Oktober 2012 vor ihrem ehemligen geschäftshaus in der Niedernstraße 9 insgesamt vier Stolpersteine verlegt, die an ihr Leid erinnern sollen.

Familie Heinemann
verfasst von Rosemarie Saak

In dem Haus Beguinenstraße 19 wohnte vor 80 Jahren die Familie Heinemann. Ihr Schicksal gehört wohl mit zu den traurigsten Kapiteln der nationalsozialistischen Zeit in Schöningen. Diese Familie hat die ganze Brutalität und Härte eines menschenverachtenden Regimes erfahren.

Kurt Heinemann, 1906 in Echternach, Luxemburg, geboren, kam, nachdem er die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hatte, 1928 nach Schöningen. Er war Jude. Mit seiner Frau Helene hatte er vier Kinder, Wolf­gang, Günther, Diana und Marlene. Kurt Heinemann wurde Mitglied der KPD, doch nichts deutete darauf hin, dass er je eine Funktion in dieser Partei ausgeübt hat.

Am 21.Juni 1949 machte seine Frau Helene vor der Staatsanwaltschaft in Braunschweig zum „Rieseberg Prozess“ folgende Aussage:

„Um Ostern 1933 herum wurden alle Angehörigen der KPD aus Schöningen verhaftet. Dabei wurde auch mein Mann von zwei SA-Männern aus der Wohnung geholt… Er wurde zum (Hotel) Schwarzen Adler gebracht und schwer misshandelt. Als er von dort zurückkam, sah ich, dass sein ganzer Körper von den Schlägen mit dicken, roten Striemen bedeckt und die Haut an vielen Stellen blutend aufgeplatzt war.“

Solch schrecklichen Misshandlungen im Schwarzen Adler war Kurt Heinemann mehrmals hilflos ausgeliefert. Der letzte brutale Übergriff in dieser Folterstätte erfolgte am 02.07.1933 im Zusammenhang mit der sogenann­ten Landmann-Welle. Der SS-Angehörige Gerhard Landmann wurde in Braunschweig während einer Razzia gegen Kommunisten und andere politische Gegner versehentlich von einem SS-Trupp erschossen. Sein Tod wurde aber öffentlich den Kommunisten angelastet und kurze Zeit später auf furchtbare Weise gerächt. Die nun einsetzende grausame Verfolgung politisch Andersdenkender bezeichnete man in Anlehnung an den Namen des Getöteten als Landmann-Welle. Diesmal wurde Kurt Hei­nemann im Schwarzen Adler so brutal zusammengeschlagen, dass er nicht mehr selbstständig gehen konnte.

Am nächsten Tag wurde er mit anderen Schöninger Häftlingen in die AOK nach Braunschweig, einer dem Schwarzen Adler ähnlichen Einrichtung, gebracht. Hier wurden etwa 400 Kommunisten und Angehörige anderer linksgerichteter Parteien zusammengezogen. Aus diesen wurden zehn Todeskandidaten ermittelt. Einer davon war Kurt Heinemann. Die zehn Männer wurden auf das Schwerste misshandelt und mit einem LKW auf den Pappelhof nach Rieseberg gebracht. Am Abend des 04.Juli 1933 wurden sie dort von einem SS-Mordkommando erschossen. Frau Heinemann erhielt jedoch erst am 02. August, also vier Wochen später, von der Kreisdirektion Helmstedt die Nachricht, dass ihr Mann „bei einem Überfall ums Leben gekommen sei“.

Wie muss diese Frau damals gelitten haben! Und wie kam sie in dieser schwierigen Zeit als alleinerziehende Mutter mit vier kleinen Kindern zurecht? Ob ihr jemand geholfen hat? Oder wurde sie gar ausgegrenzt?

Einige Jahre später: Die Söhne Günther und Wolfgang waren Schüler, zehn und elf Jahre alt, und gingen in Schönin­gen zur Schule. Doch sie wurden 1941 wegen ihrer jüdischen Abstammung, und weil sie angeblich erziehungs- und bildungsunfähig waren, ausgeschult. Sie wurden der Fürsorgeerziehung überstellt und in den Neuerkeröder Anstalten untergebracht. Dort blieben sie für etwa zwei Jahre. Im April 1943 wurde vom Braunschweiger Staatsministerium angeordnet, die Brüder in die Landesheilanstalt Hadamar bei Limburg einzuweisen. Hadamar war seit 1941 eine der Zentralstellen für Euthanasie, also eine Tötungsanstalt. Hier befand sich seit April 1943 ein angebliches Erziehungsheim für minderjährige jüdische Mischlingskinder aus staatlichen Fürsorgeeinrichtungen. An sich waren diese Kinder auf Grund der Nürnberger Gesetze als sogenannte Halbjuden vor Deportation und Ermordung geschützt. Doch nun wurden sie zur Tötung freigegeben. Ende Juni 1943 wurden die beiden Brüder nach Hadamar gebracht.

Frau Heinemann sagte am 21.Juni 1949 dazu:

„Anfang Juli 1943 erhielt ich die Nachricht, dass der jüngere Sohn Günther an Darmgrippe erkrankt sei. Als ich nach Hadamar kam, war er bereits tot. Als ich den Chefarzt Dr. W. nach der Todesursache fragte, erklärte er mir nur: “Damit müssen Sie sich abfinden, Frau Heinemann,Judenkinder müssen ausgerottet werden. [...] Auf meine Bitte wurde mir die Leiche meines Kindes gezeigt. [...] Man sah ihm an, dass er keines natürlichen Todes gestorben war. Ich wollte meinen ältesten Sohn Wolfgang wenigstens retten und mit nach Hause nehmen. Obwohl das Kind sich an mich klammerte, wurde es mir gewaltsam aus den Armen gerissen und ich musste allein nach Schöningen zurückfahren. [...] In der Folgezeit bekam ich noch einige Briefe meines Sohnes. Dann erhielt ich eine telegrafische Mitteilung aus Hadamar, dass mein Sohn Wolfgang verstorben sei. Am Tage drauf traf ein Brief ein mit der Mitteilung, er sei an Darmgrippe mit hohem Fieber und Herzbeschwerden erkrankt. Es bestehe Lebensgefahr. Da dieser Brief durch das Telegramm überholt war, fragte ich telefonisch in Hadamar an, wann die Beerdigung stattfinde, an der ich teilnehmen wollte. Die Beerdigung war aber so kurzfristig auf den nächsten Morgen 9.00 Uhr ange­setzt, dass meine Teilnahme so gut wie unmöglich war. ….Nachdem mir auch meine beiden Kinder genommen worden waren, lehnte ich eine weitere Arbeit in der Rüstungsindustrie ab und bat um anderweitige Beschäftigung. Das hatte zur Folge, dass ich auf Antrag des Reichstreuhänders der Arbeit wegen Arbeitsver­tragsbruches mit drei Monaten Gefängnis bestraft wurde.“

Hier enden Frau Heinemanns Aussagen.

Es bewegt und erschüttert zugleich, wenn wir daran denken, welch großes Unrecht und Leid dieser Familie – wie auch Millionen anderen Menschen – von dem NS-Regime zugefügt wurde.

Die drei Stolpersteine vor dem Haus Beguinenstraße 19 sollen uns und nachfolgende Generationen daran erin­nern, dass in diesem Haus einmal Menschen glücklich gelebt haben. Doch ein unmenschliches Regime hat ih­nen ihre Würde genommen und sie ihrer Zukunft beraubt.

Die Stolpersteine sollen uns aber auch Mahnung für die Zukunft sein. Wir dürfen es nicht zulassen, dass Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Volkszugehörig­keit, ihres Bildungstandes, ihrer Religion sowie ihrer geistigen und körperlichen Verfassung gedemütigt, ausge­grenzt, verfolgt, gequält und gar getötet werden. Die Würde aller Menschen ist unantastbar!

Die Verlegung weiterer Stolpersteine als Erinnerung an die Schöninger Opfer des NS-Regimes, findet im Mai 2013 statt.



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  • Teddy1304

    Auch wenn das kein schönes Thema ist, so hat mir der sehr informative Artikel doch gut gefallen. Vielen Dank an alle Beteiligten.

  • Harry Howorka

     Ich möchte den Berichterstattern danken für ihre Arbeit und somit auch ein wenig Aufarbeitung dieses wohl dunkelsten Kapitels der Geschichte unserer Heimatstadt Schöningen.
    Ein Dank auch an Dich, Markus Haage, für diese Veröffentlichung.
    Auch wenn man sich schon häufiger mit diesem Thema auseinandergesetzt hat,gibt es doch immer noch neue Erkenntnisse.
    Ohne Frage lösen auch die Namen der Opfer,deren Identität mir bislang verborgen geblieben waren,und die beigefügten Fotos bei mir
    eine ganz besondere Betroffenheit aus.
    Ein Dank auch an die Stadtverwaltung für diese Stolpersteine.
    Es ist nie zu spät,es wurde aber nach über 70 Jahren auch Zeit,diese Würdigung vorzunehmen.
    Ich lege jetzt eine Gedenkminute ein.

    • D. Behrendt

       Als gebürtiger Schöninger aus dem Jahr 1949 habe ich von meiner Mutter
      des öfteren ähnliche Geschichten über jüdische Familien gehört. Meine
      Mutter Jahrgang 1911 hat so einiges in Schöningen erleben müssen, bei
      den meisten Erzählungen wurde mir richtig übel, denn was auch hier in
      Schöningen von dem Gauleiter und der SA für üble Sachen unternommen
      wurden ist hart und unmenschlich. Da wurden über Nacht Menschen
      verschleppt, die noch tags zuvor in den Straßen gesehen wurden. Meine
      Mutter hatte danach nie wieder was von den Menschen gehört oder gesehen,
      sie wurden einfach deportiert und sind spurlos verschwunden.
      Wir
      alle dürfen das niemals vergessen und alles dafür tun, dass das nie
      wieder passiert. Die körperliche und selige Unversehrtheit und die
      Rechte der Menschen muss für immer und ewig geschützt bleiben…. wehret
      den Anfängen, für uns selber unseren Kindern und Kindeskindern!

  • Beitrag13

    Vielen Dank für Ihre Arbeit zu diesem sehr wichtigen Thema!

    Die Folterungen durch die SS im “Schwarzen Adler” begannen jedoch schon Anfang/Mitte März 1933 (nach der sog. “Reichstagsbrandverordnung”) und nicht erst zu Ostern. Die Verhaftungen wurden leider auch durch Denunziationen durch Teile der Bevölkerung gefördert.

    Die Kreisstadt Helmstedt und die Arbeitsgemeinschaft „Stolpersteine für Schöningen“ nehmen sich hoffentlich allen Schicksalen des NS-Terrors in Schöningen an, auch wenn es dann nicht bei 25 Steinen bleiben wird. Eine gute Recherchemöglichkeit bzgl. Polizeiakten bietet übrigens das Landesarchiv Hannover.

  • Alfred Born

    Danke für diese Informationen und das Gedenken an Ihre Schöninger Opfer des NS-Regimes.
    Aber die Schöninger Bürger haben während dieser schrecklichen Zeit auch sehr viel gutes getan, was nicht unerwähnt bleiben sollte.
    Im September 1944 nahmen Sie weit über hundert evakuierte Familien aus Doveren (NRW) für die Zeit bis zum Ende des Krieges in Ihren Häusern und Wohnungen auf. Auch dafür eine Dankeschön.
    Ich durfte vor fast 70 Jahren meinen ersten Geburtstag in Schönigen erleben..