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Der Schöninger Volkspark im Nebel

Veröffentlicht am Mittwoch, 21. November 2012
Verfasst von Markus Haage 


Der Schöninger Volkspark ist zweifelsohne ein skurriler Ort. 30 Meter von einem modern gestalteten Kinderspielplatz entfernt, liegen vereinzelt die Gräber von Schöninger Bürgerinnen und Bürger aus dem 18.Jahrhundert. Ob die Verstorbenen dort heute noch liegen, kann ich nicht sagen, zumindest ihre Grabanlagen sind teilweise erhalten geblieben. Relikte aus einer Zeit, in dieser der Volkspark als Friedhof genutzt wurde. Hier befand sich auch der ehemalige jüdische Friedhof von Schöningen, der bis 1940 Bestand hatte. Eine Erinnerungstafel weist darauf am oberen Eingang (von der Elmstraße kommend) hin. Die Inschriften der meisten Grabsteine sind kaum zu lesen. Ein Grabstein trägt den Namen Helene Schönborn, geborene Funke, die am 29.Dezember 1888 verstarb. Ihre Nachkommen ließen folgende Inschrift auf ihrem Grabstein einsetzen…

Ihr Leben bestand nur aus Arbeit und Liebe.

Als am 20.November 2012 eine mächtige Nebelwand Schöningen fast gänzlich umhüllte, habe ich einige Eindrücke aus dem Volkspark mit der Videokamera festgehalten. Leider waren keine Kamerafahrten möglich.

Falls Hollywood eine Kulisse für einen urigen Horrorfilm benötigt, in Schöningen würden sie diese finden. Und das ist in diesem speziellen Fall so positiv gemeint, wie man es nur meinen könnte.



Markus Haage
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2011 gründete ich diese Seite, um nicht nur Schöningern eine Plattform zu geben, ihre Geschichten aus unserer Stadt zu erzählen, sondern auch um Außenstehende auf die Stadt der Speere aufmerksam zu machen. Wenn ich nicht gerade an Mein-Schoeningen.de werke, arbeite ich theoretisch als auch praktisch im Filmbereich. Der professionelle Bierausschank liegt mir übrigens auch sehr gut - was allerdings fast schon familiär bedingt ist. Komme ich doch aus einer (sehr) alten Gastwirtsfamilie, deren Wurzeln bis weit in das 18.Jahrhundert zurückgehen...
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